Kasho IIZUKA 飯塚花笑

Blue Boy Trial

ブルーボーイ事件

Nippon Cinema   ª 

Tokio 1965: Nach den Olympischen Spielen verschärft die japanische Regierung ihren Kampf gegen Prostitution. Doch die sogenannten „Blue Boys“ – Transgender-Prostituierte, die als Männer registriert sind, aber als Frauen leben – können rechtlich nicht belangt werden. An ihrer Stelle verhaftet die Polizei einen Arzt, der Geschlechtsangleichungen durchführt. Drei Transgender-Frauen sagen vor Gericht aus und entfachen eine nationale Debatte. Inspiriert durch einen wahren Fall greift Regisseur Kasho IIZUKA einen Moment der japanischen Geschichte auf, der lange Zeit verdrängt wurde.


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Do., 4. Juni 2026, 14:00 Uhr

Mousonturm Saal

Deutschlandpremiere

OmeU

NICHT unter 18 Jahren freigegeben (Freigabe nicht beantragt)

Sa., 6. Juni 2026, 13:00 Uhr

Cinéma Arthouse Kino Lumière

Deutschlandpremiere

OmeU

NICHT unter 18 Jahren freigegeben (Freigabe nicht beantragt)

Drama LGBTQIA+ Shades of Reality

ブルーボーイ事件
Buru boi jiken

Japan 2025

106 Minuten

Über Kasho IIZUKA
飯塚花笑

Kasho IIZUKA, 1990 in der Präfektur Gunma geboren, lernte während seines Studiums an der Tohoku University of Art and Design bei Regisseur Yoshitaro NEGISHI und Drehbuchautor Masato KATO. Seine eigenen Erfahrungen als Transmann verarbeitete er in seinem ersten Langfilm OUR FUTURE (2011), für den er auf dem PIA Film Festival mit dem Special Jury Prize ausgezeichnet wurde. Für ANGRY SON (2022 / NC ‘22) erhielt er 2022 den Grand Prix als Most Promising Talent beim Osaka Asian Film Festival. 2023 gründete er die Filmproduktionsfirma Studio 6.11, wo er auch Workshops für Schauspieler*innen anbietet.