Nihon University College of Art

Nippon Digital   ½ 

Die Nihon Universität in Tokio spielt im japanischen Film eine bedeutende Rolle. In den 50er und 60er Jahren war dort der Filmclub "Nichidai Eiken" aktiv, ein wichtiger Teil der Avantgardebewegung. An der Filmabteilung "Eiga-gakubu" studierten unter anderem bekannte Filmemacher wie Sogo ISHII (Labyrinth of Dreams; Electric Dragon). Bei Nippon Connection werden zwei neue Kurzspielfilme junger Nachwuchstalente der Nihon Universität gezeigt.




Motomitsu KAETSU

Over Tone

Die Geschichte von einem jungen Künstler, der darunter leidet, dass seine große Liebe gestorben ist. Seine Liebe zu ihr haucht Leben in eine Tonfigur.

Japan 1999

28 Minuten

Über Motomitsu KAETSU

Geb. 1976 in Tokio, 1999 Abschluss an der Filmabteilung der Nihon University College of Art. Während seines Studiums drehte er GOCHISO SHAM (1998) und OVERTONE (1999). Derzeit Doktorkurs (Film) an der Nihon University Graduate School of Art.




Masanori TOMINAGA

Vicunas

Tamasuke ist ein Erfinder auf dem Gebiet der Biologie. Kurz nach dem Erdbeben auf der Insel Tako, besucht er seine Ex-Frau Shinako, die von dort stammt. Sie erzählt, dass ihr jetziger Mann als Handelskaufmann mit geheimnisvollen Import-Export-Geschäften ins Ausland reiste, aber Tamasuke kann das nicht glauben. Tamasuke interessiert sich für ihn, da er nach Importmöglichkeiten für seine Entdeckung sucht: „Nomikui-Mushi“ – Insekten, die zur Bekämpfung einer Epidemie gefährlicher Flöhe eingesetzt werden können. Hinter dieser Erfindung ist aber auch eine Gruppe undurchsichtiger Interessenten her.

Japan 2002

35 Minuten

Über Masanori TOMINAGA

Masanori TOMINAGA, 1975 in der Präfektur Ehime geboren, studierte an der Nihon University College of Art. Mit seinem Abschlussfilm DOLMEN (1999) erhielt er bei den Internationalen Kurzfilmtagen Oberhausen eine lobende Erwähnung der internationalen Jury. Sein Kurzfilm VICUNAS (2002) wurde beim Mito Short Film Festival mit dem Grand Prix ausgezeichnet. Sein Langfilmdebüt war THE PAVILLION SALAMANDRE (2006).